Resonanz
Resonanz ist das Projekt, bei dem sich Klassik und Urbanität treffen, Macher sich über Grenzen hinweg bewegen und die Region Limburg-NRW ihren eigenen kulturellen Sound findet. Kein reines Nebeneinander. Echter Kontakt, echte Reibung, echtes Neues. Von 2026 bis 2029 bauen Maaspoort und 11 Partner etwas, was es noch nicht gab: eine Grenzregion, die eine eigene ist.
Säule 1: Talententwicklung
Man muss nicht nach Amsterdam oder Berlin fahren, um etwas zu erreichen. Resonanz gibt jungen Machern zwischen 16 und 35 Jahren Raum, Coaching und Bühnen - hier, in der Region. Mit Wettbewerben, Meisterkursen und Stipendien entwickeln Sie sich abseits der ausgetretenen Pfade weiter. Mehr als 1.500 Macher erhalten die Chance, die sie verdienen.
Pfeiler 2: Ko-Kreation und Experimentieren
In vier Städten eröffnen wir Orte, an denen Macher wöchentlich zusammenkommen, um zu experimentieren, aufeinander zu treffen und etwas Neues zu schaffen. Keine Präsentation fertiger Ideen, sondern Arbeit in der Schwebe. Sängerinnen und Sänger neben Beatmakern. Choreographen neben Opernregisseuren. Aus dieser unbeholfenen Begegnung entsteht etwas, das man nicht planen kann.
Säule 3: Großproduktionen
Die Resonanz gipfelt in drei großen Produktionen, die die Region erschüttern. Urban zieht ins Theater ein. Die Oper geht auf die Straße. Und 2028 verschmilzt alles in der Urban Opera: eine neue Form, die aus drei Jahren des Experimentierens entstanden ist. Mehr als 20.000 Besucher, vom Skater bis zum Opernfan, kommen, um zu sehen, was entsteht, wenn man nichts ausschließt.
Leon Thommassen, Geschäftsführer von Maaspoort:
"Die gegenseitige Befruchtung schafft eine neue kulturelle Sprache, die Kulturschaffende, Institutionen und Publikum miteinander verbindet."
Die Macher hinter Resonanz
Resonanz gibt es, weil sich fünf Organisationen gefunden haben. Nicht in einem Sitzungssaal, sondern in der Praxis, auf Bühnen und in Proberäumen auf beiden Seiten der Grenze. Maaspoort ist der Motor. Das Venloer Kulturhaus glaubt an eines: Hier kann man es machen. Diese Überzeugung treibt Resonanz an. Maaspoort öffnet die Türen, bringt die Beteiligten zusammen und sorgt dafür, dass die Macher den Raum bekommen, den sie brauchen, um sich wirklich zu trauen.
D'Haus Junges Schauspiel bringt aus Düsseldorf einen radikalen Glauben an das Theater als Ort für gesellschaftliche Fragen mit. Jung, eindringlich und ohne Umwege. Sie verstehen es, eine neue Generation von Zuschauern anzusprechen, die nicht auf das Gewohnte wartet.
House of Movement, gegründet von Mona Buschhaus in Mönchengladbach, ist die Heimat des urbanen Tanzes in der Region. Bewegung als Sprache, der Körper als Instrument. House of Movement lebt in der Reibung zwischen den Disziplinen und weiß genau, wie man diese Reibung produktiv macht.
Nieuwe Helden Next Level mit Sitz in Roermond arbeitet an einem Theater, das junge Menschen nicht übersieht, sondern sie in den Mittelpunkt stellt. Sie entwickeln Macher und Publikum und glauben, dass die neue Generation der Grenzregion hier ihre Geschichten erzählen können sollte.
Viva Classic Live holt die klassische Musik aus dem Konzertsaal und stellt junge Gesangstalente ins Rampenlicht. Nicht als Bewahrer einer Tradition, sondern als deren Übersetzer. Sie zeigen, dass Klassik kein verstaubtes Archiv ist, sondern eine lebendige Form, die immer in Bewegung war.
Gemeinsam bilden sie kein Netzwerk. Sie bilden ein Ökosystem.